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Physis

"Früh übt sich, wer ein ganz Großer werden will"

Physis — Deutsche Torwart Akademie

Säule 02 / 05 · Physis

Der Körper hinter der Parade

Bevor Technik, Taktik oder mentale Stärke greifen, muss der Körper des Torhüters bereitstehen: explosiv, beweglich und in Sekundenbruchteilen abrufbar. Physis ist das Fundament, auf dem wir bei der DTA jede weitere Fähigkeit aufbauen.

Koordination90Kraft85Schnelligkeit88Ausdauer75Beweglichkeit92

Allgemeine Trainingsschwerpunkte im Torwarttraining — Orientierungswerte, keine exakten Messwerte

Erwachsene · ab ca. 18 Jahren — alle fünf Säulen werden ausgewogen trainiert, abgestimmt auf Wettkampf- und Belastungsanforderungen.

5,5 km Ø-Laufleistung eines Bundesliga-Torhüters pro Spiel1,88 m Ø-Körpergröße der Torhüter in UEFA-Ländern5 physische Säulen — 1 ganzheitliches Training1–2× pro Woche gezieltes Sprungkrafttraining empfohlen5,5 km Ø-Laufleistung eines Bundesliga-Torhüters pro Spiel1,88 m Ø-Körpergröße der Torhüter in UEFA-Ländern5 physische Säulen — 1 ganzheitliches Training1–2× pro Woche gezieltes Sprungkrafttraining empfohlen

Fünf Säulen im Überblick

Fünf Eigenschaften, ein System

Die folgenden physischen Eigenschaften sind für Torhüter:innen von essenzieller Bedeutung. Ein Schwerpunkt unserer Akademie besteht darin, genau diese Fähigkeiten mit unseren Schüler:innen zu erarbeiten und vorhandenes Potenzial im Training gezielt zu stärken — mit klar strukturierten Übungen statt Zufallstraining.

I.

Koordination

Körperbeherrschung & Handlungsschnelligkeit

II.

Kraft

Schnellkraft & Rumpfstabilität

III.

Schnelligkeit

Antritts- & Reaktionsschnelligkeit

IV.

Ausdauer

Konzentration bis zur Schlusssekunde

V.

Beweglichkeit

Hüft- & Schultermobilität

Säule I.

Koordination / Agilität

  • Körperbeherrschung & Geschicklichkeit
  • Handlungsschnelligkeit
  • Flexible Beinarbeit
0,3Sek.
Reaktionszeit eines Torhüters bei einem mit 130 km/h geschossenen Elfmeter
Koordination / Agilität

Nie nach Schema F

Ein Torhüter bewegt sich nie in vorhersehbaren Bahnen. Blitzschnelle Richtungswechsel, saubere Fußarbeit und das präzise Zusammenspiel von Auge, Hand und Fuß entscheiden am Ende darüber, ob ein Ball pariert oder durchgelassen wird.

Leiterlauf mit ReaktionKoordinationsleiter zügig durchlaufen, auf Zuruf oder Ballwurf sofort seitlich abtauchen.
SpiegelsprintDer Torhüter imitiert auf engem Raum spiegelverkehrt die Bewegungen eines Partners — schult Antizipation und Fußarbeit gleichzeitig.
Trainingsanteil

90%

Säule II.

Kraft

  • Schnellkraft / Sprungkraft / Explosivität
  • Athletik / Robustheit
  • Rumpfkraft
2,56m
Sprunghöhe von Top-Stürmern wie Ronaldo bei Kopfball-Duellen
Kraft

Explosiv statt maximal

Torhüter profitieren weniger von reiner Maximalkraft als von wiederholbarer Schnellkraft. Jede Halbzeit verlangt zahlreiche kurze, hochintensive Kraftimpulse — beim Abstoßen, Hechten und sicheren Landen.

Strecksprung aus der GrätscheAus der Torwart-Grundstellung explosiv nach oben abdrücken, Arme führen die Bewegung aktiv mit.
Medizinball-RotationswurfSeitliche Rumpfkraft und Wurfkraft in einer einzigen, dynamischen Bewegung kombinieren.
Trainertipp: Sprünge lieber aus der Auftaktstellung als aus tiefer Hocke — das schont Knie und Sprunggelenke bei gleicher Sprungkraft.
Trainingsanteil

85%

Säule III.

Schnelligkeit

  • Antrittsschnelligkeit
  • Grundschnelligkeit
  • Reaktionsschnelligkeit
40,3km/h
Höchste je bei einem Profi gemessene Sprintgeschwindigkeit (2026)
Schnelligkeit

Zentimeter entscheiden

Ob beim Herauslaufen gegen einen durchgebrochenen Stürmer oder beim Abdecken der kurzen Ecke: Für Torhüter zählt oft mehr die Antrittsschnelligkeit der ersten drei Schritte als die reine Sprintgeschwindigkeit über 30 Meter.

5-Meter-AntritteAus verschiedenen Ausgangspositionen (liegend, sitzend, seitlich) auf Signal maximal beschleunigen.
ReaktionsbälleDer Trainer lässt den Ball unangekündigt aus kurzer Distanz abtropfen — der Torhüter reagiert rein reflexiv.
Trainingsanteil

88%

Säule IV.

Ausdauer

  • Grundlagenausdauer
  • Mentale Frische
  • Erholungsfähigkeit
14,8km
Bundesliga-Rekord für die Laufleistung in einem einzigen Spiel
Ausdauer

Konzentration bis zur 90.+

Auch wenn der Torhüter die geringste Laufleistung im Team hat, entscheidet die Grundlagenausdauer darüber, ob die Konzentration auch in der Nachspielzeit noch hundertprozentig sitzt.

Intervallläufe mit TorwartaktionLauf-Intervalle, die jeweils direkt mit einer Parade oder einem Abwurf abgeschlossen werden.
Aktive PausengestaltungKurze Stabilisationsübungen in Trainingspausen simulieren Unterbrechungen im echten Spiel.
Trainingsanteil

75%

Säule V.

Beweglichkeit

  • Individuelle Dehnfähigkeit
  • Hüftmobilität
  • Schulterstabilität
30%
aller Verletzungen im Profifußball sind Muskelverletzungen — meist an Oberschenkel & Hüfte
Beweglichkeit

Der letzte Zentimeter

Ein gut mobilisierter Hüft-, Knie- und Schultergürtel erlaubt es, sich in letzter Konsequenz zu strecken — ohne dass Technik oder Gelenke darunter leiden. Beweglichkeit ist zugleich der wirksamste Verletzungsschutz.

Dynamisches Hüft-Mobility-ProgrammAls aktives Aufwärmen vor jeder Trainingseinheit fest im Ablauf verankert.
Post-Training-StretchingGezieltes Dehnen der beanspruchten Muskelgruppen direkt nach dem Training zur Regeneration.
Trainingsanteil

92%

Physis in Zahlen

Der athletische Anspruch heute

Ein Blick auf die athletischen Anforderungen des modernen Torwartspiels — als Orientierung für Eltern, Trainer:innen und Torhüter:innen selbst.

0km
Ø-Laufleistung pro Spiel
Bundesliga-Torhüter, Saison 2018/19
0m
Ø-Körpergröße
Torhüter in UEFA-Mitgliedsländern
0Säulen
Ganzheitliches System
Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit
0×/Woche
Sprungkrafttraining
Richtwert bei sauberer Technik & Dosierung
Entwicklung der Laufleistung von Torhütern
1990er Jahre

~2,5 km

Heute

~5,5 km

Jetzt starten

Trainiere alle fünf Säulen bei der DTA

Individuelles Torwarttraining in Hameln, Bad Pyrmont und der gesamten Region Weserbergland & Schaumburg — für Kinder und Erwachsene.